Mittwoch, 14. Januar 2015

Vogelfutter DIY

Guten Morgen ihr Tierfreunde,

heute haben wir mal wieder einen Beitrag zum Thema Essen für Euch ;), allerdings kein Menü für Menschen, sondern für Vögelchen. Wir lieben das Nähen und Plotten, aber hin und wieder darf es auch mal etwas anderes sein. Mit Kindern kann man das DIY ebenfalls prima nachmachen, nur aufpassen mit dem heissen Talg bzw. Fett, das sollten Mama oder Papa machen :).

Wir beide sind Tierfreunde, ausser wenn es um Spinnen geht ;), und unsere Vogelfutterstation im Garten liegt uns sehr am Herzen. Im Sommer gibt es täglich ein Vogelbad mit frischem Wasser, im Winter füttern wir mit gemischtem Körnerfutter, mit Äpfeln und Nüssen. Die Vögelchen, bei uns vorallem Sperlinge, Amseln, Kohlmeisen, Rotkehlchen und hin und wieder auch Haubenmeisen und andere Vögel, nehmen Wasser und Futter dankbar an.
Nun wollten wir dieses Jahr das Futter einmal selber machen, weil es so vielseitig sein kann und man dem Ganzen tolle Formen gehen kann.
Wir möchten Euch zeigen, wie auch Ihr ganz einfach Futter selber machen könnt, wenn Ihr Lust auf Abwechslung habt und nicht immer das Standardfutter kaufen mögt.
Dazu noch ein Tipp: Ihr könnt trockenes Streufutter für Vögel fertig kaufen, Ihr könnt es aber auch selber mischen. Schaut in Eure Vorratsschränke. Es eignen sich Samen, Getreidekörner, Nüsse und Trockenfrüchte, die NICHT gesalzen sind.
Besonders ölhaltig und damit wertvoll sind zB Sonnenblumenkerne und Hanfkörner. Es eignen sich darüber hinaus zB Hirse, Haferflocken, Mohn, Dinkelkörner, Bucheckern, gehackte Haselnüsse und Rosinen.

Wir legen los, was Ihr braucht:
  • Streufutter für Vögel, entweder Gekauftes oder Eigenes
  • Rindertalg oder Kokosfett
  • Ausstechförmchen ohne zu viele Ecken und Kanten, möglichst einfache Figuren
  • Band
  • Schere
  • Alufolie
  • Backblech mit Backpapier



1. Schritt: Talg oder Fett in einem Topf auf kleiner Temperatur schmelzen. Nicht komplett flüssig werden lassen.


2. Schritt: Backförmchen mit Alufolie ummanteln und Alufolie gut festdrücken.


3. Schritt: Futter in die Förmchen füllen, sodass der Boden dick bedeckt ist.


4. Schritt: Talg bzw. Fett in die Förmchen füllen, sodass das Futter gut bedeckt ist. Die Förmchen nicht randvoll füllen, dann wird das Futter zu schwer und der Faden hält den Brocken später nicht.
Wenn das Fett zu flüssig ist und die Alufolie nicht ganz dicht hält, kann Euch das Fett unten aus den Förmchen wieder hinaus laufen. Im besten Fall bleibt genug Fett im Förmchen stehen. Wenn nicht, lasst das Futter mit der kleinen verbleibenden Menge Fett abkühlen und hart werden und gießt eine zweite Schicht Fett oben drauf, dann sind alle Löchlein bereits dicht.


5. Schritt: Überlegt Euch, wo Ihr Euer Futter aufhängen möchtet und wie lang die Aufhängung dazu sein sollte. Schneidet ein entsprechendes Stück eines rubusten Fadens, eines Bandes ab und nehmt das Stück einmal zu Hälfte. Dann legt Ihr den Faden in das gefüllte Backförmchen.



6. Schritt: Warten. Das Fett in den Förmchen muss nun aushärten. Wenn Ihr Platz im Kühlschrank habt, stellt die Förmchen kalt. Es reicht aber auch ein kalter Küchenfussboden oder die Terrasse (dann allerdings abdecken).


7. Schritt: Ist das Futter ausgehärtet, soll es aus den Förmchen entfernt werden. Nun braucht Ihr etwas Fingerspitzengefühl. Entfernt die Alufolie und nehmt ein Förmchen in die Hand. Nun drückt Ihr vorsichtig nach und nach das Futter heraus. An dieser Stelle hat sich bei uns gezeigt, dass Förmchen mit zu vielen Ecken und Zacken ungeeignet sind. Das Futter bricht und kommt nicht heile aus der Form. Herzen, Sterne, Pilze und Tannenbäume haben sich bei uns bewährt ;).


8. Schritt: Jetzt könnt Ihr Euer tolles Futter an einem geschützten Platz im Garten oder auf dem Balkon aufhängen :).



Wenn Ihr mehr Futter gemacht habt, als Ihr Förmchen habt, dann könnt Ihr es auch in Blumentöpfe füllen, mit einem Stöckchen zum Landen versehen und ebenfalls in den Garten hängen. Dieses tolle Exemplar haben wir von Janas Mama geschenkt bekommen. Kati ist Gourmet-Vogelfutter-Expertin ;).


Wir hoffen Ihr habt nun Lust auf dieses schöne und sinnvolle DIY bekommen und tut Euren Vögeln im Garten etwas Gutes.

Habt weiterhin einen schönen Winter.

Alles Liebe, Kiki & Jana

P.S.: Jana hat die Vögelchen leider nicht vor die Linse bekommen, sie waren zu schlau ;). Wollten einfach nicht aufs Bild. Sie waren aber begeistert, ehrlich ;).




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